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	<title>Kamerun-News</title>
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	<description>Kurzzeit-Missionseinsatz mit Wycliffe</description>
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		<title>Zurück!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 17:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde
Ich bin am Sonntag gut in der (kühlen) Schweiz angekommen &#8211; diesmal sogar mit all meinem Gepäck!
Damit endet meine Berichterstattung zu meinem Einsatz in Kamerun. Vielen Dank für das Interesse und die ermutigenden Kommentare und E-Mails. Für mich und Rosine war es eine sehr bereichernde Zeit. Wir können einen solchen Einsatz nur weiter empfehlen.
Geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Ich bin am Sonntag gut in der (kühlen) Schweiz angekommen &#8211; diesmal sogar mit all meinem Gepäck!</p>
<p>Damit endet meine Berichterstattung zu meinem Einsatz in Kamerun. Vielen Dank für das Interesse und die ermutigenden Kommentare und E-Mails. Für mich und Rosine war es eine sehr bereichernde Zeit. Wir können einen solchen Einsatz nur weiter empfehlen.</p>
<address>Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Matthäus 28.19</address>
<address></address>
<address></address>
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		<title>Die letzten Tage in Kamerun</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 13:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind nur noch wenige Tage bis zu meiner Rückkehr in die Schweiz.
Das VCD-Projekt
Die letzten drei Wochen verbringe ich meist vor dem Computer sitzend. Die Sprach-Aufnahmen für das VCD-Projekt konnten wir ja erfolgreich abschliessen. Jetzt geht es darum, den einzelnen Folien in der Präsentation die richtigen Audio-Dateien zuzuordnen. 2200! Folien, nämlich 9 Gleichnisse à durchschnittlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nur noch wenige Tage bis zu meiner Rückkehr in die Schweiz.</p>
<div id="attachment_321" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC05243.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-321 " title="Rosine &amp; Michael" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC05243-150x150.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a>
<p class="wp-caption-text">Rosine &amp; Michael</p>
</div>
<h4>Das VCD-Projekt</h4>
<p>Die letzten drei Wochen verbringe ich meist vor dem Computer sitzend. Die Sprach-Aufnahmen für das VCD-Projekt konnten wir ja erfolgreich abschliessen. Jetzt geht es darum, den einzelnen Folien in der Präsentation die richtigen Audio-Dateien zuzuordnen. 2200! Folien, nämlich 9 Gleichnisse à durchschnittlich 12,2 Folien und das in 20 Sprachen warten auf die Bearbeitung. Gleichzeitig überprüfe ich den Text auf der Folie. Es ist wichtig, dass Ton und Schrift übereinstimmen. Man stelle sich vor, wie schwierig das ist, wenn man die Sprache nicht versteht. Mit der Zeit entwickle ich eine ziemlich gute Fähigkeit zum Erraten, wie ein Wort gesprochen tönen könnte. Immer wieder entdecke ich Fehler im Text. Zum Teil sind die Präsentationen auch noch nach einer alten Vorlage erstellt. Dann kopiere ich den Text in die aktuelle Mastervorlage. Das alles ist extrem zeitintensiv. Die Arbeiten sind jetzt aber so weit fortgeschritten, dass wir sogar mit dem Erstellen der Filme beginnen können. Immer wieder höre ich in Gesprächen, dass sich die Leute darüber freuen, dass dieses Projekt bald abgeschlossen werden kann, und das gibt mir wieder neue Motivation. Es ist in der Tat Gottes Führung, dass ich genau in dieser Zeit hier sein und daran arbeiten kann.</p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053211.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-305" title="Choir Recording in Cameroon" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053211-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Choir Recording in Cameroon</p>
</div>
<div id="attachment_306" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053251.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-306" title="Band Recording in Cameroon" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053251-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Band Recording in Cameroon</p>
</div>
<h4>Was mache ich sonst noch?</h4>
<p>Um Guy noch ein bisschen was im Tontechnik-Bereich zu zeigen, organisieren wir einen Aufnahmetag mit einem Chor. Das ist ein echtes Erlebnis: Lauter Regen, der aufs Dach trommelt, durchgebrannte Sicherungen beim Mischpult, ein hinter Matratzen verstecktes Schlagzeug und viel Spass. Wir versuchen das Beste zu machen mit dem vorhandenen Material. Immerhin schaffen wir eine 10-Spuren-Aufnahme. Ein kurzer Ausschnitt der Aufnahmen befindet sich auf der Seite <a title="Hören" href="http://kamerun.daet.ch/blog/?page_id=273" target="_self">„Hören“</a>.</p>
<p>Guy nimmt mich und George, ein anderer Kurzzeiter aus den USA, mit in sein Dorf. Dieses liegt etwas zwei Stunden Fahrt mit dem Bus von Yaoundé entfernt. Dort besuchen wir auch den Gottesdienst. Der Pfarrer spricht extra für uns einen Teil der Predigt auf Französisch statt in der Lokalsprache. Er freut sich, als ich mich nachher bedanke bei ihm. Unter <a title="Hören" href="http://kamerun.daet.ch/blog/?page_id=273" target="_self">„Hören“</a> befinden sich Aufnahmen, die ich in der Kirche gemacht habe. Nach dem Gottesdienst treffen wir einen Teil der Familie. Dann führt uns ein Cousin durch den Wald. Wir essen Kakaofrüchte und laufen bis zu ihrer Wasserstelle.  Für die Rückfahrt warten wir einfach neben der Strasse, bis ein Buschtaxi vorbeikommt, das noch Platz hat und uns mitnimmt. Aber was heisst hier Platz? Drei Leute passen noch immer rein.</p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053361.jpg"><img class="size-medium wp-image-307   " title="Church in Cameroon" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053361-300x225.jpg" alt="" width="270" height="210" /></a>
<p class="wp-caption-text">Church in Cameroon</p>
</div>
<div id="attachment_304" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/210320104101.jpg"><img class="size-medium wp-image-304     " title="Moto-Taxi" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/210320104101-225x300.jpg" alt="" width="159" height="210" /></a>
<p class="wp-caption-text">Moto-Taxi</p>
</div>
<div id="attachment_320" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC05351.jpg"><img class="size-medium wp-image-320  " title="Im Wald" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC05351-300x225.jpg" alt="" width="272" height="210" /></a>
<p class="wp-caption-text">Im Wald</p>
</div>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053991.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-309" title="Gegrillter Fisch mit Maniok, frittierten Bananen und Mango" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC053991-150x150.jpg" alt="" width="170" height="170" /></a>
<p class="wp-caption-text">Gegrillter Fisch mit Maniok, frittierten Bananen und Mango</p>
</div>
<h4>Essen</h4>
<p>Mein Lieblingsessen hier in Kamerun ist eindeutig gegrillter Fisch mit Piment und Bâtons de Manioc. Diese Mahlzeit kaufe ich direkt von der Strasse bei einem der vielen Stände für umgerechnet 1,5 Franken. Hie und da bin ich auch zum Nachtessen bei Vreni eingeladen. Sie ist eine Schweizerin, die schon lange hier in Kamerun arbeitet. Merci Vreni!</p>
<h4>Was nehme ich zurück in die Schweiz?</h4>
<p>Viele schöne Erinnerungen natürlich. Die schönste Zeit war jene, die ich mit Rosine hier verbringen konnte. Vor allem aber die Gewissheit, meine Fähigkeiten und Zeit für das Reich Gottes eingesetzt zu haben. Und, dass Gott sich um uns Menschen kümmert. Wenn ich zurückdenke, wie ER das mit meinem Gepäck gemacht und uns bewahrt hat auf all den Reisen – das ist typisch Gott. Mein Dank gilt aber auch den Leuten von Wycliffe Schweiz und SIL Kamerun, meinen Mitarbeitern bei Adonia, meiner Familie und natürlich meiner lieben Frau Rosine für die wichtige Unterstützung.</p>
<div id="attachment_322" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/21032010411.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-322" title="Unterwegs in Kamerun" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/21032010411-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Unterwegs in Kamerun</p>
</div>
<p>Für das kann man beten:</p>
<ul>
<li>Dank für die Zeit in Kamerun</li>
<li>Bitte um gutes Einleben im Schweizer Alltag</li>
</ul>
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		<title>Die gemeinsamen Erlebnisse in Kamerun</title>
		<link>http://kamerun.daet.ch/blog/?p=220</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Rosine nach 16 Jahren wieder in Afrika, Aufnahmen für das VCD-Projekt in Bamenda, neue Freunde, und Kamerun aus der Luft betrachten. Das ist das, was uns in den letzten knapp zwei Wochen beschäftigt hat.
Die Ankunft von Rosine und die Tage in Yaoundé
Am Montagabend holen Duane und ich Rosine am Flughafen ab. Zwei gemeinsame Wochen liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>R<strong>osine nach 16 Jahren wieder in Afrika, Aufnahmen für das VCD-Projekt in Bamenda, neue Freunde, und Kamerun aus der Luft betrachten. Das ist das, was uns in den letzten knapp zwei Wochen beschäftigt hat.</strong></p>
<h4>Die Ankunft von Rosine und die Tage in Yaoundé</h4>
<div id="attachment_214" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC04951.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-214 " title="Rosine und Michael in Babanki" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC04951-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a>
<p class="wp-caption-text">Rosine und Michael in Babanki</p>
</div>
<p>Am Montagabend holen Duane und ich Rosine am Flughafen ab. Zwei gemeinsame Wochen liegen vor uns. Darum schreiben wir ab jetzt in der „wir“-Form. Bereits auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt fallen mir (Rosine) die verschiedenen Gerüche auf. Gibt es Dinge, die mich an Kinshasa erinnern? Ich bin im Moment einfach überwältigt aber auch gespannt auf das, was auf mich zukommen wird. Als wir bei Troyers beim Nachtessen sind, fällt mehrere Male kurz hintereinander der Strom aus. So wird daraus ein fast schon romantisches Dinner bei Kerzenschein.</p>
<p>In diesen Tagen können wir auch unser Programm für diese zwei Wochen festlegen: Es geht wieder nach Bamenda in den Nord-Westen Kameruns! Es sieht aus, als ob wir die Ton-Aufnahmen für das VCD-Projekt mit den neun Gleichnissen aus dem neuen Testament so gut wie abschliessen können. Diese ersten Tage sind auch geprägt von Vorbereitungen und Organisieren.</p>
<h4>Fahrt nach Bamenda</h4>
<p><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<div id="attachment_205" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Bus.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-205" title="Bus" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Bus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Unterwegs mit dem Bus</p>
</div>
<p>Am Donnerstag frühmorgens machen wir uns auf den Weg nach Bamenda. Das sind wieder über sieben Stunden Weg mit dem Bus. Zu Beginn der Fahrt machen wir eine sehr interessante Beobachtung: Nach etwa 10 Minuten steht ein Mann auf und beginnt zu predigen. Super, denken wir, das ist doch eine gute Gelegenheit, Leuten das Evangelium näher zu bringen. Nach einem Gebet lenkt der Mann dann aber das Thema geschickt auf sein Angebot von Naturheilmitteln. Es gibt gratis Bonbons für alle und seine Kasse klingelt. Nach 45 Minuten, wir haben Yaoundé noch nicht verlassen, stoppt der Bus plötzlich. Ratlose Gesichter, ein paar Leute steigen aus – was ist geschehen? Das Motoren-Öl ist ausgegangen! Einige Zeit verstreicht, bis einer der Bus-Fahrer auf einem Motorrad-Taxi zurückkommt mit zwei Flaschen Öl. Zum Glück sind wir noch in der Stadt. Unterwegs hätten wir einiges länger warten müssen.</p>
<p><span style="font-weight: normal;"> </span></p>
<div id="attachment_224" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/guesthouse.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-224" title="Guesthouse" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/guesthouse-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Guesthouse in Bamenda</p>
</div>
<p>Durchgeschwitzt und müde erreichen wir am frühen Abend Bamenda. Diesmal sind wir im Gästehaus des Regionalbüros von SIL untergebracht, mitten in einem Wohnquartier abseits der Hauptstrasse. Jeden Morgen erwachen wir um 05.00 Uhr wegen dem Rufen des Muezzins und später nochmals wegen dem Krähen der Hähne. Es muss unzählige Hühner und Hähne geben in Bamenda.</p>
<h4>Bamenda</h4>
<p>Am Freitag und Samstag können wir je eine Sprache aufnehmen. Die Aufnahmen machen wir wieder im Studio von Jerry. Zum Glück findet zurzeit kein Englisch-Unterricht statt. Auch das Dach für das Gebäude hinter dem Studio ist fertig gestellt. So verlaufen die Aufnahmen unproblematisch.</p>
<div id="attachment_206" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Die_Jacksons.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-206  " title="Die Jacksons" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Die_Jacksons-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Chris und Karen Jackson &amp; Carolin Huber v.l.n.r.</p>
</div>
<p>Hier in Bamenda lernen wir die Familie Jackson kennen. Sie wohnen seit 16 Jahren in Kamerun. Chris arbeitet für SIL in Bamenda und organisierte für mich die Aufnahmetermine. Die Jacksons haben für uns ihr Haus geöffnet, so dass wir kommen und gehen dürfen, wie wir wollen.</p>
<p>Am Freitag begleite ich (Rosine) die Jacksons auf einem Besuch in einem Heim für Kinder mit Behinderung. Jeden Freitag erzählen sie diesen Kindern Geschichten aus der Bibel, singen Lieder und machen Spiele. Die etwa 40 Kinder freuen sich riesig, dass wir da sind. Wir werden zur Begrüssung umarmt. Sehr eindrücklich für mich zu sehen, ist der Zusammenhalt der Kinder untereinander und wie sie einander helfen. Ein Junge macht eine Runde durch das Gebäude, um alle in den Versammlungsraum zu holen. Ein Kind, selbst ohne Arme und darum alles mit den Füssen machend, hilft einigen beim Bilderausmalen.</p>
<div id="attachment_209" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/HealthCenter.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-209 " title="HealthCenter" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/HealthCenter-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>
<p class="wp-caption-text">Die Eröffnung des Health Centers</p>
</div>
<div id="attachment_208" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Fussball.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-208  " title="Fussball" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Fussball-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Fussball-Spiel mit Fulani-Kinder</p>
</div>
<p>Am Samstag können wir die Jacksons zu einem ganz speziellen Anlass begleiten. In einem Dorf, etwa 30 Minuten mit dem Auto von Bamenda entfernt, wird ein Gesundheitszentrum (Health-Center) eröffnet. Dieses Zentrum ist für die Leute in dieser Gegend ein riesiges Geschenk. Man erzählt uns, dass die kranken Leute und Kleinkinder vor dieser Eröffnung neun bis zehn Kilometer weit getragen werden mussten für die medizinische Grundversorgung. Die Freude ist richtig spürbar. Unzählige Reden von lokaler Prominenz, Tänze und Lieder wechseln sich ab. Ein besonderer Moment ist die Übergabe der Urkunden für die leitende Krankenschwester sowie die Überreichung einer Kartonschachtel mit Medikamenten. Die Leute freuen sich auch über den Besuch aus der Schweiz. Wir geben diesem Anlass sogar einen internationalen Anstrich, sagen sie. Hier treffen wir auch auf eine Schweizerin: Carolin. Ich (Michi) hatte sie bereits bei meinem ersten Aufenthalt in Bamenda kurz getroffen. Sie arbeitet hier mit Fulani-Frauen an einem Alphabetisierungsprogramm. <a href="http://www.useko.ch/">http://www.useko.ch/</a> Mit ihr erhalten wir auch die Möglichkeit, ein Fulani-Dorf auf einem Hügel in der Nähe zu besuchen.</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption alignright" style="width: 73px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Reiten.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-213 " title="Reiten" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Reiten-150x150.jpg" alt="" width="63" height="63" /></a>
<p class="wp-caption-text">Reitausflug am Sonntag</p>
</div>
<div id="attachment_201" class="wp-caption alignright" style="width: 69px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Beauty.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-201   " title="Beauty" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Beauty-150x150.jpg" alt="" width="59" height="59" /></a>
<p class="wp-caption-text">Beauty-Nachmittag</p>
</div>
<p>Den Sonntag verbringen wir nach dem Gottesdienst bei den Jacksons. Am Montag treffe ich (Michi) mich mit Jerry im Studio und helfe ihm, das Studio zum Teil neu einzurichten. Ich kann ihm auch weitere Tipps für die Arbeit geben. Rosine organisiert für ein paar Jugendliche in der Nachbarschaft spontan einen Beauty-Nachmittag. Sie lehrt sie das Mischen und Auftragen von Masken, Augenbrauen zupfen, das richtige Schminken und gibt ihnen allgemeine Pflegetipps. Mit dem Lesen der Geschichte von Königin Esther im Alten Testament wir der Nachmittag abgerundet.</p>
<div id="attachment_253" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC050031.jpg"><img class="size-medium wp-image-253 " title="DSC05003" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC050031-300x96.jpg" alt="" width="300" height="96" /></a>
<p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Kamerun</p>
</div>
<h4>Aufnahmen in Bum und Ako</h4>
<div id="attachment_210" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Helikopter.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-210 " title="Helikopter" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Helikopter-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Bereit zum Abflug</p>
</div>
<div id="attachment_202" class="wp-caption alignright" style="width: 73px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Berg_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-202  " title="Berg_1" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Berg_1-150x150.jpg" alt="" width="63" height="63" /></a>
<p class="wp-caption-text">Berge im Nord-Westen Kameruns</p>
</div>
<p>Am Dienstag stehen die Aufnahme von zwei Sprachen auf dem Programm. Dabei handelt es sich um Sprachen, die in weit abgelegenen Gebieten gesprochen werden. Die Reise nach Ako mit einem Buschtaxi zum Beispiel würde einen ganzen Tag in Anspruch nehmen und wäre extrem beschwerlich. Was bietet sich also Besseres an als der Luftweg. Tatsächlich: Wir haben die Möglichkeit, mit dem SIL-Helikopter beide Dörfer anzufliegen. Etwas ausserhalb von Bamenda, auf einer Landepiste bei einem Spital, warten wir auf den Helikopter. Mit dabei sind Jerry, Rosine und Michi. Beim Einsteigen müssen die Passagiere und die gesamte Ausrüstung auf die Waage. Oh Schreck! Wir haben fünf Kilogramm Übergewicht. Alles unnötige Material müssen wir zurücklassen. Von Eric, dem Piloten, erhalten wir ein paar Sicherheitsanweisungen, und dann geht es los. Es ist fantastisch, die Landschaft von oben zu sehen.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Kinder1.jpg"><img class="size-full wp-image-227  " title="Kinder" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Kinder1.jpg" alt="" width="288" height="101" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kinder stürmen zum Helikopterlandeplatz</p>
</div>
<p>Nach 30 Minuten landen wir bereits in Bum auf dem Schulhausplatz. Plötzlich herrscht Ausnahmezustand. Uns kommt es vor, dass sämtliche Lehrer den Unterricht unterbrechen müssen, weil die Kinder zu unserem Helikopter stürmen. Zum Glück in genügender Entfernung warten sie, bis der Rotor stillsteht. Dann werden wir herzlich empfangen. Wir werden vom lokalen Sprachkoordinationsteam bereits erwartet. Auf Motorrädern geht es weiter in das Dorf bis zum Gebäude, in welchem die Aufnahmen stattfinden. Der Generator hinter dem Haus wird gestartet, und wir beginnen mit dem Einrichten.</p>
<div id="attachment_204" class="wp-caption alignleft" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Bum_einrichten.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-204 " title="Bum_einrichten" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Bum_einrichten-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Einrichten in Bum</p>
</div>
<div id="attachment_199" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ako_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-199 " title="Ako_1" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ako_1-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Aufnahme in Ako</p>
</div>
<p>Nach zwei Stunden sind die Gleichnisse aufgenommen, und wir müssen uns bereits wieder verabschieden. Die Leute sind so herzlich und dankbar, dass wir gekommen sind. Immer wieder sagen sie uns, wie sehr sie sich auf die fertige Video-CD freuen. Wir steigen in den Helikopter und fliegen weiter Richtung Norden nach Ako. Beim Aussteigen zeigt das Bord-Thermometer 45 Grad. Ako ist bekannt dafür, dass es sehr heiss ist. Auch hier herrscht wieder Ausnahmezustand in der Schule. Schulhausplätze sind jeweils der beste Ort für die Landung, sagt uns der Pilot. Zu Fuss marschieren wir durch das Dorf und gelangen schliesslich zum Gebäude der Sprach-Koordination. Es ist wirklich sehr heiss. Zum Glück ist gerade Mittag und wir sind spontan zum Essen eingeladen. So können wir uns ein wenig an das Klima gewöhnen, bevor wir mit den Aufnahmen starten. Auch hier verlaufen die Aufnahmen sehr speditiv. Allerdings fehlt der Strom, was uns aber nicht weiter hindert. Nach gut einer Stunde sind die Aufnahmen abgeschlossen. Das ist übrigens die Rekordzeit! Wir verabschieden uns und fliegen zurück. Bereits nach 50 Minuten landen wir wieder in Bamenda. Was für eine Zeitersparnis! Wir sind nun froh, alle geplanten Sprachen aufgenommen zu haben. Alle? Nein, Französisch werden wir mit Rosine als Sprecherin noch diese Woche in Yaoundé aufnehmen.</p>
<div id="attachment_200" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ako_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-200" title="Ako_2" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Ako_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Vor dem Abflug in Ako Temperatur: 45°C</p>
</div>
<div id="attachment_207" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Fluss.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-207 " title="Fluss" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Fluss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Flusslauf auf dem Flug nach Bum</p>
</div>
<div id="attachment_203" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Berg_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-203 " title="Berg_2" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/Berg_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kamerun von der Luft aus gesehen</p>
</div>
<h4>Rosine in Afrika</h4>
<p>Den Mittwoch verbringe ich (Rosine) auf dem Markt. Constance, die in der Nähe der Jacksons wohnt,  zeigt mir, wie ich mit den Händlern richtig um den Preis feilschen kann. Das macht mir richtig Spass. Zum ersten Mal fühlte ich mich nicht wie eine Fremde, sondern ein bisschen wie zu Hause. Ich habe nämlich entdeckt, dass sich meine Erinnerungen, die ich an meine Kindheit in Kinshasa habe, nicht mit dem Leben hier in Kamerun decken. So war vieles neu für mich, was ich hier erlebt und gesehen habe. Nur einmal, als ich Kinder beim Spielen beobachtete, war ich kurz in meine Kindheit zurückversetzt.</p>
<p>Ab und zu hören wir hier in Kamerun Lieder von kongolesischen Superstars. Diese Lieder erinnern mich interessanterweise nicht an den Kongo sondern an Belgien. Trotzdem löst das Hören dieser Lieder, die in Lingala (meine Muttersprache) gesungen werden, eigenartige Heimatgefühle in mir aus. Lustig ist immer wieder, wenn mich Leute auf der Strasse in der lokalen Sprache ansprechen. Ich frage dann jeweils auf Französisch oder Englisch nach, und die Leute sind erstaunt, dass ich nicht von da bin. Es gibt aber auch Leute, die es sofort sehen, dass ich keine Kamerunerin bin. Die meisten glauben dann, ich sei von Amerika. Wenn ich jedoch sage, dass ich aus dem Kongo bin, verändert sich ihr Verhalten mir gegenüber positiv. Wir sind vom gleichen Kontinent &#8211; das verbindet.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC050721.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-246 " title="DSC05072" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/03/DSC050721-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Ready for Take-off</p>
</div>
<p>Jetzt sind wir zurück in Yaoundé und Rosine fliegt am Samstag zurück in die Schweiz nach Hause. Wir sind Gott dankbar für all die gemeinsamen Erlebnisse und die Bewahrung und Führung.</p>
<h6>Gebetsanliegen:</h6>
<ul>
<li>Dank für die gemeinsame Zeit, neue Kontakte, Gesundheit und Bewahrung</li>
<li>Dank für gutes Gelingen der Aufnahmen für das VCD-Projekt</li>
<li>Kraft und Gottes Führung für die nächsten drei Wochen (Rosine in der Schweiz, Michi in Kamerun)</li>
</ul>
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		<title>Die Woche in Bamenda</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Reisen, Flexibilität und Überraschungen &#8211; So könnte man die vergangene Woche zusammenfassen.
Reise nach Bamenda über Mbouda
Am Freitag geht es los in den Nord-Westen Kameruns. Die Reise an sich ist schon ein Abenteuer: in einem Reisebus, eng zusammengepfercht, fahren wir auf der grossen, geteerten Hauptstrasse, doch zum Teil auch über Staubpisten (weil es verschiedene Baustellen gibt). Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Reisen, Flexibilität und Überraschungen &#8211; So könnte man die vergangene Woche zusammenfassen.</h2>
<h4>Reise nach Bamenda über Mbouda</h4>
<div id="attachment_154" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/12022010316.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-154" title="Busfahrt" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/12022010316-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Die Busfahrt nach Bamenda</p>
</div>
<div id="attachment_165" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04894.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-165" title="DSC04894" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04894-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Bamenda</p>
</div>
<p>Am Freitag geht es los in den Nord-Westen Kameruns. Die Reise an sich ist schon ein Abenteuer: in einem Reisebus, eng zusammengepfercht, fahren wir auf der grossen, geteerten Hauptstrasse, doch zum Teil auch über Staubpisten (weil es verschiedene Baustellen gibt). Von einer Klimaanlage träumt man bloss. Es geht nicht lange, bis das Hemd verschwitzt am Körper klebt. Von Zeit zu Zeit hält der Bus an. Ich beobachte wie Händler in den Bus steigen und ihre Ware anbieten &#8211; meistens Lebensmittel, aber auch schöne Stoffe oder Papiertaschentücher. Andere versuchen, durchs Fenster ein Geschäft zu machen. Dieses rege Handeln wird durch ein paar Hup-Signale des Busfahrers unterbrochen, die Händler steigen aus, der Bus fährt ab. Einige Händler rennen sogar ein kurzes Stück mit, um etwa das Retourgeld geben zu können, und die Passagiere sind genüsslich beim Essen!</p>
<p>Wir sind zu dritt unterwegs. Guy, Ricard und ich. Ricard ist übrigens der junge Mann, den ich bereits in Casablanca getroffen hatte. Er konnte seine geplante Reise nach Equatorial Guinea nicht antreten, und so bot es sich an, uns zu begleiten. Nach etwa sieben Stunden Reisezeit erreichen wir Mbouda. Duane hat dort in insgesamt zwei Wochen eine neue Fassung des Jesus-Films in einer Lokalsprache aufgenommen. Als wir ankommen, beginnt gerade die erste Vorführung des noch unbearbeiteten Films für alle beteiligten Sprecher. Was für ein Erlebnis! Es berührt mich, diese Leute zu beobachten, die den Jesus-Film in ihrer Muttersprache sehen. Immer wieder wird gelacht und applaudiert – die Zuhörer haben den Sprecher erkannt. Die Nacht verbringen wir improvisiert in einem leeren Schulhaus.</p>
<div id="attachment_155" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/13022010320.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-155" title="13022010320" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/13022010320-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Eine improvisierte Sprecherkabine in Mbouda</p>
</div>
<p>Am Morgen machen wir dann unsere ersten Aufnahmen für das VCD Video-CD Projekt. Mit Schaumstoffmatten ist in einer Ecke ein kleines Häuschen eingerichtet. Dort sitzt der Sprecher. Das ist nötig, damit wir möglichst saubere Aufnahmen, das heisst ohne Nebengeräusche, erhalten. Nach 2,5 Stunden sind die benötigten Texte der Gleichnisse aus dem Neuen Testament aufgenommen, und wir machen uns auf den Weg nach Bamenda. Jetzt ist auch Jerry zu uns gestossen. Er hat ein kleines Aufnahmestudio in Bamenda und arbeitet zum Teil mit der gleichen Software wie ich. Wir vereinbaren, dass ich ihm ein paar Tipps und Tricks zur Arbeit in einem Studio allgemein und speziell zu Logic Pro geben werde.</p>
<h4>Aufnahmen für das VCD-Projekt</h4>
<div id="attachment_183" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/16022010340.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-183" title="16022010340" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/16022010340-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Plakat in Kumbo</p>
</div>
<p>In Bamenda übernachten wir im Regionalbureau der SIL Kamerun. Noch an diesem Tag ereignet sich eine grosse Überraschung: Bereits in der Nacht hatte ich geträumt, dass mein zweites Gepäckstück eingetroffen ist. Und tatsächlich! Man bestätigt mir am Telefon, dass eine orange Tasche eingetroffen sei. Das ist für mich eine gewaltige Gebetserhörung und ein Grund, Zeugnis zu geben: Eines der Gleichnisse in unserem VCD-Projekt ist nämlich das vom ungerechten Richter in Lukas 18. Das hat mich ermutigt, so wie diese Witwe unablässig zu Gott zu beten und ihn um ein Wunder zu bitten. Und voilà! Er hat mir zu meinem Recht verholfen. Nur bin ich jetzt fast 400 km von Yaoundé entfernt. Also noch eine Woche mit einem Minimum an Kleidern und Ausrüstung&#8230; Ob Gott mir wohl zeigen wollte, dass es auch ganz einfach geht? Am Samstagabend sind wir bei einem schwedischen Ehepaar in Bamenda eingeladen und treffen dort auf weitere Gäste. Eine tolle, spontane Tischgemeinschaft, die mit einer gemeinsamen Lobpreiszeit endet, schliesst diesen Tag ab.</p>
<p><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/190220103673.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-188" title="19022010367" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/190220103673.jpg" alt="" width="150" height="107" /></a>Leider erreichen mich am Sonntag traurige Nachrichten. Von zu Hause erfahre ich, dass meine Grossmutter ganz unverhofft gestorben ist. Sie war eine bedeutende Person für mich und hat mich immer wieder ermutigt, meinen Weg zu gehen. Unser Trost ist, dass sie jetzt bei Gott ist.</p>
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04884.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-164" title="DSC04884" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04884-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Tonstudio in Bamenda</p>
</div>
<p>Am Montag machen wir uns daran, ein Programm für die Woche zu erstellen. Wir möchten so viele Sprachen aufnehmen wie möglich. Leider lässt sich aber nicht alles so einrichten wie gewünscht. Nur ganz wenige Termine können bereits abgemacht werden. Im Laufe der Woche zeigt sich aber, dass doch mehr zustande kommt als zuerst gedacht. Die meisten Aufnahmen machen wir im Studio in Bamenda. Dieses Studio ist aber nicht unbedingt zu vergleichen mit einem Studio, wie wir es in Europa kennen. So findet direkt neben dem Aufnahmeraum Englisch-Unterricht statt. Wir müssen die Lehrerin mehrmals bitten, leiser zu sprechen. Die Stromversorgung ist auch sehr unsicher. Einmal müssen wir die Aufnahmen unterbrechen, weil ‚schlicht und einfach’ das Licht ausgegangen ist. Manchmal arbeiten wir im Dunkeln weiter, den Text vom Computer ablesend und auf den Laptop aufnehmend. Auch die Zusammenarbeit mit den Leuten, die kommen, um die Gleichnisse zu lesen, ist interessant. Einige haben grosse Mühe, den Text richtig mit allen Nuancen zu lesen. So fühle ich mich immer wieder wie im Adonia-Studio, wo wir auch häufig mehrere Anläufe brauchen, bis der Text richtig gesprochen wird.</p>
<h4>Trip nach Banso</h4>
<div id="attachment_157" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/16022010336.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-157 " title="16022010336" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/16022010336-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Auf der &quot;Ring-Road&quot;</p>
</div>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04873.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-163" title="DSC04873" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04873-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Aufnahmen in der Lamnso-Sprache &#8211; Der Techniker</p>
</div>
<div id="attachment_161" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04872.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-161" title="DSC04872" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04872-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Aufnahmen in der Lamnso-Sprache &#8211; Der Sprecher</p>
</div>
<p>Am Dienstag fahren wir mit einem Buschtaxi (Toyota Hiace) drei Stunden nach Banso, um die Gleichnisse in der Lamnso-Sprache aufzunehmen. Die Reise führt über die ‚Ring-Road’: über Berge und durch die Ndop-Ebene. In Banso angekommen stellt sich heraus, dass gerade das Petrol für den Generator ausverkauft ist. Zum Glück hat mein MacBook einen starken Akku: 2,5 Stunden Aufnahmen sind kein Problem ohne Strom. Auch kann ich zum ersten Mal versuchsweise meinen Mobile-Recorder PMD661 einsetzen. Funktioniert super! Auf der Rückreise landen wir kurz im Strassengraben. Der Fahrer hat wohl die ungeteerte Strasse falsch eingeschätzt. Mit vereinten Kräften, zuerst weiss natürlich jeder besser als der andere wie, gelingt es uns, das Auto wieder flott zu machen.</p>
<h4>Leben in Bamenda</h4>
<div id="attachment_166" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04901.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-166" title="DSC04901" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC04901-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Jerry (l) und Guy (r)</p>
</div>
<p>Wir kaufen uns unser Nachtessen direkt auf der Strasse. Unzählige Stände bieten gegrillten Fisch, Fleisch, Maniok und frittierte Bananen an. Vor allem der Fisch hat es mir angetan&#8230; Ich geniesse auch die Abende auf der Veranda sitzend und einen Tee trinkend.</p>
<h4>Rückreise</h4>
<div id="attachment_180" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/14022010324.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-180" title="14022010324" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/14022010324-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Bamenda</p>
</div>
<p>Am Sonntag auf dem Weg zurück nach Yaoundé hält uns ein platter Reifen noch einige Zeit irgendwo zwischen Bamenda und Yaoundé fest. Völlig durchgeschwitzt erreichen wir nach über acht Stunden im Bus Yaoundé, als es bereits dunkel ist. Das eiskalte Fanta und eine Dusche sind jetzt genau das Richtige!</p>
<p>Das VCD-Projekt ist noch nicht abgeschlossen, aber wir sind einen grossen Schritt weitergekommen, und wir bleiben dran!</p>
<p>Ja, und heute ist endlich Rosine zu mir nach Yaoundé gekommen. Was für ein Wiedersehen! Seit sie Kinshasa verlassen hatte vor 16 Jahren, war sie nicht mehr in Afrika. Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Zeit hier.</p>
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		<title>Die erste Woche</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Woche machte ich viele neue Erfahrungen, schloss Bekanntschaften mit netten, neuen Leuten und merkte, mit wie wenig man eigentlich auskommen kann. Denn: Noch immer warte ich auf eine Tasche. So schlage ich mich seit einer Woche mit dem Minimum an Kleidern durch. Andere wichtige Sachen habe ich auf dem Markt besorgt, oder jemand konnte es mir ausleihen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_101" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/Blick-vom-Frenchclub.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-101" title="Blick vom Frenchclub" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/Blick-vom-Frenchclub-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Yaoundé &#8211; Blick vom French-Club</p>
</div>
<div id="attachment_113" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/CTC-def.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-113" title="CTC" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/CTC-def-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">CTC in Yaoundé &#8211; Meine Unterkunft</p>
</div>
<p>In der letzten Woche machte ich viele neue Erfahrungen, schloss Bekanntschaften mit netten, neuen Leuten und merkte, mit wie wenig man eigentlich auskommen kann. Denn: Noch immer warte ich auf eine Tasche. So schlage ich mich seit einer Woche mit dem Minimum an Kleidern durch. Andere wichtige Sachen habe ich auf dem Markt besorgt, oder jemand konnte es mir ausleihen. Ich hoffe, dass ich die letzte Tasche Anfangs dieser Woche bekommen werde, denn darin befinden sich ein paar wichtige Dinge wie Mikrofone, Kabel, Medikamente, meine Kleider und sonstige Ausrüstung.</p>
<p>Am Freitag hat meine Arbeit im Media Department-Büro, welches zugleich ein kleines Aufnahme-Studio beinhaltet, begonnen. Duane (USA) und Guy (Kamerun) arbeiten hier an verschiedenen Projekten: Der Jesus-Film in erstmals übersetzten Sprachen, Aufnahmen für Hörbibeln und eine Video-CD mit Gleichnissen aus der Bibel. Aber auch ganz alltägliche Arbeiten gehören dazu wie ein Kopierservice für CDs, der Unterhalt von Ton-Anlagen und die Verwaltung eines riesigen Archivs von Tonaufnahmen auf CD und Kassetten.</p>
<div id="attachment_119" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/medidef.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-119 " title="Media Service" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/medidef-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Media Department</p>
</div>
<div id="attachment_104" class="wp-caption alignright" style="width: 115px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/KeynoteSchnappschuss002.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-104  " title="Der Gute Hirte" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/KeynoteSchnappschuss002-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a>
<p class="wp-caption-text">Auszug aus: Der Gute Hirte Lukas 15, 1-7 &#8211; in der Bulu Sprache</p>
</div>
<p>In nächster Zeit werden wir uns vermehrt dem Video-CD-Projekt widmen. Das sind 9 Gleichnisse übersetzt in über 20 Sprachen als animierte Bildergeschichte mit Untertiteln und Sprache. Zu dritt fahren wir in die Region, wo diese Sprachen gesprochen werden, machen die Aufnahmen mit je einem Sprecher der Sprachen und setzen das Ganze zusammen. Dazu werden wir Ende dieser Woche nach Bamenda im Nord-Westen fahren und eine Art Basis einrichten. Von dort aus, reisen wir dann mit Buschtaxis in die verschiedenen Sprachgebiete.</p>
<p>In Afrika &#8211; und ist es in Europa nicht auch so? &#8211; werden gerne gute Geschichten erzählt. So sind die Gleichnisse in der Muttersprache eine wunderbare Sache. Die weite Verbreitung von TV und DVD-Playern ermöglicht es auch einer grossen Anzahl von Leuten, diese Filme anzuschauen.</p>
<p>Diese Woche steht also ganz im Zeichen der Vorbereitung für die Aufnahmen im Nord-Westen von Kamerun.</p>
<p>Hier ein paar Gebetsanliegen:</p>
<div id="attachment_116" class="wp-caption alignright" style="width: 100px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/CTC.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-116 " title="CTC" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/CTC-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>
<p class="wp-caption-text">Blogschreiben im Freien</p>
</div>
<ul>
<li>Ankunft meines zweiten Gepäckstücks</li>
<li>Gute Vorbereitungen</li>
<li>Gottes Schutz auf den Reisen</li>
<li>Kraft und Segen für Rosine (meine Frau zu Hause), die mich ja schon in 2 Wochen besuchen kommt <img src='http://kamerun.daet.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
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		<item>
		<title>Bonjour Cameroun</title>
		<link>http://kamerun.daet.ch/blog/?p=77</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Reise auf Umwegen bin ich am Montag spät in der Nacht in Yaoundé gelandet. Auf Umwegen? Alles begann in Zürich: Aufgrund des starken Schneefalls erhielt unser Flug nach Paris über eine Stunde Verspätung. In Paris angekommen nahm der Transfer zum Abfluggate so viel Zeit in Anspruch, dass, als ich ankam, bereits die Türen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_89" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/paris2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-89" title="Paris" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/paris2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Paris im Schnee</p>
</div>
<div id="attachment_90" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/casa1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-90" title="Casablanca" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/casa1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Casablanca am frühen Abend</p>
</div>
<p>Nach einer Reise auf Umwegen bin ich am Montag spät in der Nacht in Yaoundé gelandet. Auf Umwegen? Alles begann in Zürich: Aufgrund des starken Schneefalls erhielt unser Flug nach Paris über eine Stunde Verspätung. In Paris angekommen nahm der Transfer zum Abfluggate so viel Zeit in Anspruch, dass, als ich ankam, bereits die Türen geschlossen waren. Die Leute der Airline buchten mich dann mit einem anderen Flugzeug zuerst nach Casablanca und dann weiter nach Kamerun.</p>
<p>Gut, dachte ich, das kann ja passieren, verständigte die Leute in Yaoundé über meine verspätete Ankunft und wartete auf meinen Weiterflug. Als ich in Casablanca bei schönem Sonnenschein auf den Weiterflug nach Kamerun wartete, setzte sich ein junger Mann neben mich und wir begannen miteinander zu reden. Schliesslich fanden wir heraus, dass wir beide Christen sind und sogar das gleiche Ziel in Yaoundé haben. So konnte ich schon erste Kontakte knüpfen. Eine unangenehme Überraschung gab es dann jedoch bei der Ankunft: Das Gepäck ist nicht mitgekommen. So warte ich noch immer auf wichtige Sachen für meine Arbeit hier und meine Kleider. Was wiederum eine gute Gelegenheit ist, afrikanische Kleidung zu besorgen.</p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/yaound.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-83  " title="Yaoundé" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/02/yaound-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
<p class="wp-caption-text">Yaoundé City</p>
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<p>In diesen ersten Tagen erhalte ich eine Orientierung über das Leben hier in Kamerun. So lernte ich bereits Taxifahren, Essen kaufen auf dem Markt, wie man die Lebensmittel zubereitet und so weiter.</p>
<p>So bin ich nun also hier und gespannt, was noch alles auf mich zukommt. Am meisten geniesse ich im Moment das warme Wetter. Es ist recht heiss und feucht. Aber eine gute Alternative für mich zum kalten, nassen Winterwetter. In den nächsten Tagen wird sich auch zeigen, welches meine ersten Projekte sind. Arbeit, so scheint es mir, hat es sicher genügend.</p>
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		<title>Adieu Schweiz &#8211; die letzten Tage</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Puhhh&#8230; Geschafft!!!
Morgen werde ich die letzte von 5 CD-Produktionen, an denen ich im Januar gearbeitet habe, abschliessen. Das waren: Die französische und englische Version des Musicals Naaman, die letzte CD (Nr. 20) der Chinderhörspielbible, die Frühlingsausgabe von Take-it! und die deutsche Version vom Jakob Musical. In diesen letzten Tagen geht es auch noch darum, sämtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Puhhh&#8230; Geschafft!!!</strong></p>
<p>Morgen werde ich die letzte von 5 CD-Produktionen, an denen ich im Januar gearbeitet habe, abschliessen. Das waren: Die französische und englische Version des Musicals Naaman, die letzte CD (Nr. 20) der Chinderhörspielbible, die Frühlingsausgabe von Take-it! und die deutsche Version vom Jakob Musical. In diesen letzten Tagen geht es auch noch darum, sämtliche laufenden Dossiers an die verschiedenen Stellvertreter zu übergeben und natürlich auch schon um die Planung April/Mai.</p>
<p>Inzwischen habe ich ein Zimmer bei uns zu Hause in Beschlag genommen um sämtliches Material auszulegen. Kleider, Schuhe, Sonnenschutz, Medikamente, Recordingausrüstung, Karte, Feldstecher, Fotokamera, Ausweise, Geld, Tickets. Daneben liegt eine Liste mit Dingen die ich noch besorgen muss. Ich hoffe einfach, dass ich nichts wichtiges vergesse&#8230;</p>
<p><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/Bild-21.png"><img class="size-thumbnail wp-image-72 alignleft" title="Zürich - Paris - Yaoundé" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/Bild-21-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Die Reise</strong></p>
<p>Am Montagmorgen fliege ich mit AirFrance um 0730 von Zürich über Paris nach Yaoundé. Um 1710 Ankunft. Dort werde ich von Leuten von SIL Cameroon abgeholt. Anschliessend bleibe ich ein paar Tage auf der SIL Branch in Yaoundé und werde mich ins afrikanische Leben integrieren.</p>
<p><a href="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/clusters21.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-73" title="Sprachenkarte" src="http://kamerun.daet.ch/blog/wp-content/uploads/2010/01/clusters21-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Sprachen</strong></p>
<p>Immer wieder werde ich darauf angesprochen welche Sprache die Leute in Kamerun eigentlich sprechen. Die Karte gibt da einen Überblick. Amtsprachen sind Französich und Englisch. Unter <a title="SIL Cameroon" href="http://www.silcam.org/folder030200/page.php" target="_blank">http://www.silcam.org/folder030200/page.php</a> gibt es weitere Informationen</p>
<p>Übrigens sieht man rechts in der Sidebar das aktuelle Wetter in Yaoundé.</p>
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		<title>Recordingausrüstung</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier eine Liste mit dem Material. Mal schauen was sich bewährt&#8230;
Die Vorgabe lautet: Sprach-Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen.
Ich rechne also mit Stromausfällen, Spannungsschwankungen, fehlende Stromgeneratoren, laute Umgebungsgeräusche, lange Aufnahmesessions, feucht-heisses Klima. Auch wichtig ist eine Backup-Möglichkeit. Also habe ich folgendes Material zusammengestellt:
Hauptsystem

MacBook mit LogicPro
M-Audio Firewire Soundkarte
HD-25 Kopfhörer
Shure SM58 und Beta58 Mikrofon
Mikstative und Windschutz
Backup: externe Festplatte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine Liste mit dem Material. Mal schauen was sich bewährt&#8230;</p>
<p><strong>Die Vorgabe lautet: Sprach-Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen.</strong></p>
<p>Ich rechne also mit Stromausfällen, Spannungsschwankungen, fehlende Stromgeneratoren, laute Umgebungsgeräusche, lange Aufnahmesessions, feucht-heisses Klima. Auch wichtig ist eine Backup-Möglichkeit. Also habe ich folgendes Material zusammengestellt:</p>
<p><strong>Hauptsystem</strong></p>
<ul>
<li>MacBook mit LogicPro</li>
<li>M-Audio Firewire Soundkarte</li>
<li>HD-25 Kopfhörer</li>
<li>Shure SM58 und Beta58 Mikrofon</li>
<li>Mikstative und Windschutz</li>
<li>Backup: externe Festplatte und USB-Sticks</li>
</ul>
<p><strong>Sekundärsystem</strong></p>
<ul>
<li>Marantz PMD661 Mobile Recorder mit 2 8GB SD-Cards (das Gerät hat sowohl 2 eingebaute Mikrofone sowie 2 XLR-Eingänge)</li>
<li>Kopfhörer</li>
<li>2 AKG SE 300 B Mikrofone</li>
<li>Backup: 2. SD-Card und MacBook</li>
<li>3 x 4 AA-Akkubatterien inkl Aufladegerät</li>
</ul>
<p>So oft wie möglich werde ich natürlich mit dem Hauptsystem arbeiten. Der Vorteil: schnelles editieren und totale Kontrolle über das was aufgenommen wurde. Wenn die Stromversorgung oder das Klima zu kritisch sind, wechsle ich auf den Marantz. Vom PMD661 erhoffe ich mir auch rasche, spontane Aufnahmen denn ich bin auch auf der Suche nach interessanten Geräuschen, Klang-Atmosphären und Stimmen.</p>
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		<title>Bald ist es soweit!</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 15:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Dätwyler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kamerun]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch gut einen Monat Zeit zum Packen, Impfen, Visum&#8230;
Ab dem 1. Februar werde ich hier meine Erlebnisse aus Kamerun schildern.
Hier gehts zu weiteren Infos.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch gut einen Monat Zeit zum Packen, Impfen, Visum&#8230;</p>
<p>Ab dem 1. Februar werde ich hier meine Erlebnisse aus Kamerun schildern.</p>
<p><a href="http://www.kamerun.daet.ch">Hier gehts zu weiteren Infos.</a></p>
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